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Praktische Tipps für Gäste des SFB Prominence in Language

Stand: Juli 2018

Essen & Trinken

Bei Bedienung am Tisch ist in Deutschland Trinkgeld üblich. Gewöhnlich werden um die zehn Prozent gegeben, aber es besteht natürlich kein Zwang.

Das örtliche Bier Kölsch wird traditionell in sogenannten Stangen abgefüllt, um es vor dem Schalwerden zu bewahren. Außerdem lässt sich so auch viel einfacher rechtfertigen, "doch noch eine Runde" mitzutrinken. Wehrt sich der Gast nicht (üblicherweise durch Abdecken des Glases mit dem Bierdeckel), wird immer wieder vom Köbes(Kellner) und Zappes(Zapfmeister) nachgefüllt. Die Bezeichnung Kölsch ist inzwischen gesetzlich geschützt - aufgrund seines erfrischenden Geschmacks wird der Braustil auch in Amerika imitiert. Aber in gewissen New Yorker Bars ist sogar Original-Kölsch vom Fass zu haben.

LGBTQ Nightlife

Köln ist Deutschlands queere Hauptstadt: die Cologne Pride erfreut sich jedes Jahr zehntausender Besucher. Schwule und lesbische Clubs verteilen sich über die ganze Innenstadt, wobei die Schaafenstraße am Rudolfplatz die größte Konzentration aufweist. Hetero-Freunde dürfen natürlich auch mal mitkommen.

Umland

Das Siebengebirge ist in der Region ein beliebtes Ausflugsziel - zu den Höhepunkten gehören die Löwenburg und der Große Ölberg, von dessen Spitze man einen phänomenalen Blick in alle Himmelsrichtungen hat und wo sich außerdem eine Einkehrmöglichkeit für müde Wanderer befindet. Für eine Spritztour kann man auch die Stadtbahn 66 vom Bonner Hauptbahnhof zur Haltestelle Königwinter Fährenehmen und den steilen aber stets heiß belaufenen Pfad zum Drachenfels erklimmen, vorbei an Schloss Drachenburg und der Nibelungenhalle (wo nicht nur die Nibelungenwandgemälde, sondern im angrenzenden Reptilienzoo auch ganz kleine Drachen besichtigt werden können).

Wer bei aller Liebe zur Natur lieber die Füße entlasten will, kann auf den von der KD (Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt AG) angebotenen Trips und Kreuzfahrten das bezaubernde burgen- und weinbergbestückte Mittelrheintal erkunden. Eine preisgünstige Alternative ist die Regionalbahn MRB26, die dieselbe Route am Rhein entlang über Köln, Bonn, Remagen, Koblenz bis nach Mainz befährt.

ÖPNV

Karten für eine Fahrt innerhalb Kölns kosten 2,90€ und können in allen Bussen und Stadtbahnen sowie an größeren Haltestellen erworben werden. Seit 2017 kann an den Automaten auch mit EC-Karte gezahlt werden. Wer per IC oder ICE angereist ist, hat möglicherweise bereits ein Tagesticket für Köln miterworben: Man achte auf den Verweis Köln + City auf dem Ticket.

Die Kölner Verkehrsbetriebe bieten auch einen Fahrradleihservice an: Nach einer kurzen Onlineanmeldung kann ein Fahrrad an fast jeder Ecke Kölns gefunden werden!

https://www.kvb-rad.de/de/koeln/

WLAN

An vielen öffentlichen Orten in der Innenstadt ist kostenloses Stadt-WLAN verfügbar - natürlich auch in einer Vielzahl von Restaurants, Bars usw., besonders in Ketten und Franchises. Die Uni Köln bietet ein für Gäste das Gratis-WLAN-Netzwerk UniKöln-WEB an - wie die meisten offenen Netzwerke ist es aber unverschlüsselt und sollte daher nicht für Onlinebanking u.Ä. benutzt werden. Wer an einer Universität innerhalb der EU angestellt ist, kann selbstverständlich auch "eduroam" benutzen.

http://www.stadt-koeln.de/basisdienste/wlan/?schriftgroesse=normal

Baden

Der Kölner Sommer lässt sich bekanntlich am besten am Badesee ertragen. Es bieten sich hier der Fühlinger See oder der Escher See im Norden, das Naturfreibad Vingst im Osten sowie die Brühler Seen (wie Bleibtreusee und Liblarer See) im Süden an. Den Seen Nordrhein-Westfalens wurde Anfang 2018 ausgezeichnete Wasserqualität zertifiziert! Viele Schwimmbäder, wie das Höhenbergbad, das Stadionbad und die Claudius-Thermen, verfügen auch über Freibadbereiche.

 

Weitere, sorgfälig zusammengestellte Tipps sind hier in einer pdf hinterlegt.